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Reddingshausen

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Reddingshausen

Retwinishusen, Retingishusen, Reydingshusen, Rödinhausen, Redingshausen, Reddingshausen… Eine lange Namensgebung für ein kleines Dörflein gelegen an der Efze in der Gemeinde Knüllwald. Für die Nachwelt wäre die Siedlung des frühen 13. Jahrhunderts namenlos geblieben, hätte nicht eine Urkunde sie aus der Stummheit erlöst. In einer Schenkungsurkunde von 1226 wird der Name Retwinishusen erstmalig genannt. Über das Schicksal der kleinen Gemeinde im Efzetal ist durch die Jahrhunderte nur wenig überliefert worden und nur hin und wieder taucht der Name des Dorfes auf. 1510 gehörte Reddingshausen zum „Gericht am Walde“ und war Bestandteil des Amtes Homberg. 1585 werden 11 Haushaltungen in der Ortschaft erwähnt, woran sich hundert Jahre nichts geändert hat. Im Ortskern wurde im Jahr 1603 eine Fachwerkkirche mit sechseckigem Dachreiter errichtet, deren Kirchraum wegen der damaligen häufigen Überschwemmungsgefahr im Obergeschoß liegt. Durch eine Spendenaktion der Einwohner war es 1954 möglich eine Glocke anzuschaffen, die seit 1962 elektrisch betrieben wird. Reddingshausen gehört seit 1971 als Ortsteil zur Gemeinde Knüllwald und hat heute 89 Einwohner.

Text: Aus der Chronik Reddingshausen

 

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