Gemeinde Knüllwald

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Bürgermeister: Jürgen Roth

Hauptstr. 7
34593 Knüllwald

Telefon (05681) 99 57 0
Telefax (05681) 99 57 26

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.knuellwald.de

Gemeinde Knüllwald

Die Gemeinde Knüllwald, malerisch gelegen an den beiden Flüssen Efze und Beise, ist mit 10.053 ha eine der größten Flächengemeinden in Hessen; im Schwalm-Eder-Kreis belegt sie diesen Spitzenplatz noch vor der Kreisstadt Homberg (Efze).

Einer der wirtschaftlichen Schwerpunkte ist der Tourismus. Wegen der Mittelgebirgslage und einem Waldanteil von über 60 % der Gemeindefläche ist der Erholungswert sehr hoch. Knüllwald liegt in der herrlichen Mittelgebirgslandschaft und zeichnet sich durch eine ruhige Lage, mildes Reizklima und einen ländlichen Charakter aus.

4.502 Einwohner (Hauptwohnsitz, Stand 31.12.2016) verteilen sich auf 16 Ortsteile, Appenfeld, Berndshausen, Ellingshausen, Hausen, Hergetsfeld, Lichtenhagen, Nausis, Nenterode, Niederbeisheim, Oberbeisheim, Reddingshausen, Remsfeld, Rengshausen, Schellbach, Völkershain und Wallenstein. In diesen kleingliedrigen Strukturen haben 9 Ortsteile weniger als 200 Einwohner.

Man findet hier Einrichtungen für Kultur, Freizeit und Erholung, Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser, Büchereien, Parkanlagen, Museen, markierte Wander- und Radwege, einen Waldlehrpfad, Campingplätze, drei Freibäder, mehrere Sportplätze, Kinderspielplätze, Tennisplätze und Minigolf. Es gibt Möglichkeiten zum Angeln, Reiten, Planwagen- und Kutschfahrten sowie Fahrten mit dem Freizeitexpress. Sehenswert ist der „Wildpark Knüll“, die „Burgruine Wallenstein“ sowie die einzige nordhessische Klamm, die „Lochbachklamm“.

Verkehrstechnisch ist Knüllwald sehr gut über die Bundesautobahn A 7, mit dem Anschluss Homberg (Efze) und die Bundesstraße 323 an das Fernwegenetz angeschlossen. Aufgrund der zentralen Lage mitten in Deutschland entwickeln sich an diesem Autobahnanschluss zwei Gewerbegebiete mit einer Gesamtfläche von 410.000 m².

 

 

Bildung der Großgemeinde

Die territoriale Neugliederung auf der Gemeindeebene hat auch in unserem Knüllbereich einen tiefgreifenden Wandel mit sich gebracht. Seit dem 01.01.1974 besteht nun die neue Großgemeinde Knüllwald mit ihren 16 Ortsteilen; damit hat die Gebietsreform in unserem Bereich ihren Abschluss gefunden. Diese Entwicklung hat sich jedoch in der Zeit von 1971 – 1973 stufenweise vollzogen und soll deshalb nachstehend kurz dargestellt werden:

a) Mit Wirkung vom 31.12.1971 haben sich die Gemeinden Appenfeld, Ellingshausen, Hergetsfeld, Oberbeisheim, Reddingshausen, Remsfeld, Schellbach, Völkershain und Wallenstein aufgrund des gemeinsamen Grenzänderungsvertrages vom 20.11.1971 auf  freiwilliger Basis zur neuen Gemeinde Knüllwald zusammengeschlossen.

b) Mit Wirkung vom 31.12.1971 haben sich ebenfalls die Gemeinden Hausen, Lichtenhagen, Nausis, Nenterode und Rengshausen aufgrund des gemeinsamen Grenzänderungsvertrages vom 24.10.1971 auf freiwilliger Basis zur neuen Gemeinde Rengshausen zusammengeschlossen. Diese neue Gemeinde wurde durch Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hersfeld und Rotenburg vom 11.07.1971 in den Landkreis Fritzlar-Homberg eingegliedert.

c) Der Hessische Landtag hat durch Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain vom  28.09.1973 die Gemeinden Berndshausen, Niederbeisheim und Rengshausen der bereits bestehenden Großgemeinde Knüllwald mit Wirkung vom 01.01.1974 zugeordnet.

War es politischer Wille, die soziale Aufrüstung des Dorfes zu betreiben, so hat sich auch die Notwendigkeit für andere Infrastrukturmaßnahmen ergeben, so dass erhebliche finanzielle Mittel für die Wasserversorgung und die Abwasserreinigung investiert werden mussten.

Dörfliche Strukturen sollen und müssen erhalten werden und gleichzeitig soll das Leben auf dem Land der Bevölkerung die Möglichkeit geben, die Dörfer nicht nur als Schlafstätte zu nutzen, sondern ihre eigenen Bedürfnisse hier auszuleben und sich in die Dorfgemeinschaft einzubringen. Dieses Vorhaben wird durch das Dorferneuerungsprogramm, das ländliche Regionalprogramm, die Knüllförderung oder Flurbereinigungsverfahren unterstützt.

Um die verkehrstechnisch optimale Lage an der BAB A 7 zu nutzen, wurden Gewerbeflächen ausgewiesen und erschlossen. Dies führt zu Ansiedlung von Betrieben und damit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Städten Homberg und Schwarzenborn wird das Gewerbegebiet noch erweitert.

Nähere Informationen über die Gemeinde Knüllwald können Sie bei der Gemeindeverwaltung Knüllwald, Hauptstraße 7 in 34593 Knüllwald-Remsfeld, Tel.: 05681 9957-0, Fax: 05681 9957-26 einholen.


Aktuelle Meldungen

Lebensraum für Bienen, Hummeln & Co.

(21.09.2018)

Was kann ich selber tun?

 

Einheimische Wildpflanzen in artenreichen Balkonkästen, Blühstreifen oder Beeten fördern die biologische Vielfalt...

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Zur Ausstellung "Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg" (11. November bis 25. November 2018)

(21.09.2018)

Fortsetzung zu den Nr. 35-37:

Zur Ausstellung: „Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg“ (11. – 25.11.2018)

- Eine Dorfgeschichte -

Die Ausstellung berührt viele Themenbereiche von Krieg, Front, Heimat, Soldaten, Militär, Kirche u. a. Ein besonderes Augenmerk soll auf dem Thema Dorf im Krieg liegen. Die Menschen im Dorf waren und sind in der sog. großen Geschichte oft nur Objekte der Regierenden, gerade in Kriegszeiten, negativ betroffen und ohne Einfluss auf die große Politik. Daran wird im Rahmen dieses Projektes erinnert und zugleich auch an die enormen Leistungen, die die Menschen in den Dörfern erbracht haben für die Nahrungsmittel- und Rohstoffversorgung in dieser Zeit. Durch Seeblockade war Deutschland von Importen weitgehend abgeschnitten und musste sich auf das stützen, was die einheimische Produktion in Industrie und Handwerk, vor allem aber in Forst und Landbewirtschaftung erzeugen konnten; es war alles knapp und es gab Hunger.

Zu Kriegsbeginn wurden in Deutschland 3 Mio. Soldaten und 1 Mio. Pferde eingezogen, diese Zahlen stiegen bis 1918 – bei rd. 60 Mio. Einwohnern – auf insgesamt 11 Mio. Männer und etwa 2,5 Mio. Pferde. Diese fehlten an allen Ecken und Enden, dafür mussten Ersatzkräfte mobilisiert werden, vom Kind bis zum Greis und vom Ochsen bis zur Kuh und sogar Menschen vor dem Pflug. Bürgermeister, Lehrer und maßgeblich auch die Pfarrer hatten die Aufgabe dies zu organisieren.

Bei den Soldaten starben zwischen 15 und 20%, bei den Pferden aber waren es um die 50%, hinzu kam die Zahl der Verwundeten, die viel höher lag. Auffallend ist, dass es unter den Soldaten aus ländlichen Gebieten prozentual weniger Gefallene als im Durchschnitt gab – im Kirchspiel Remsfeld 13% (rd. 40). In der Ausstellung und den Informationen über „unsere“ Kriegsteilnehmer berichten wir auch über die Gefallenen und Verwundeten aus unseren Dörfern. In der hier fortgesetzten Liste ist ebenfalls vermerkt, wer gefallen ist und vermisst oder verwundet wurde – soweit bekannt. Wer u. a. dazu Ergänzendes beitragen kann, ist wieder herzlich darum gebeten.

Remsfelder Kriegsteilnehmer (Fortsetzung Buchstaben K – Ma, keine unter I u. J):

Kehr, Ernst. Ein Johann Jakob Ernst (Nachtrag) *19.5.1895 (NR. 13); Eltern wie bei Karl und Georg; Haus Nr. 47. Lazaretturlaub im Mai 1916. Besucht Remsfeld erneut im Juni 1916. Jan. 1917: ... bis zur Entlassung beurlaubt.

Kehr, Georg. George Carl, geb. 29.8.1883 (Nr. 35); Eltern: Schäfer Johannes Carl Kehr und Frau Anna Maria, geb. Schröder; Haus Nr. 47. Im März 1917 bis zum Mai reklamiert.

Kehr, Karl. Evtl. Johann Karl, *31.7.1889 (Nr. 14); Eltern: Schäfer Johann Karl Kehr und Frau Anna Maria, geb. Schröder (Haus Nr. 31).

Klippert, Adam. *19.3.1885 (Reg. Nr. 6); Mutter: Die Ehefrau des verstorbenen Tagelöhners Adam Klippert, Anna Barbara, geb. Pfeffer, Haus Nr. 63 (siehe auch Fey, Wilhelm). Heiratet am 7. o. 8.3.1914 die Dienstmagd Anna Martha Kasprzak *9.2.1891 zu Völkershain (zuletzt in Remsfeld), wohnhaft bei ihrer Mutter, Tochter des verstorbenen (röm.-kath.) Dienstknechts Franz Kasprzak und seiner hinterlassenen Ehefrau Anna Barbara, geb. Preßler. ...sendet Foto an Pfr. i. Juli 1916. Aus dem Feld zum Holzmachen reklamiert im Febr. 1917.

Klippert, Heinrich *18.2.1883 in Remsfeld (Taufreg. Nr. 855, S. 173); Eltern: Adam Klippert, Dienstknecht, u. seiner Ehefrau Barbara, geb. Pfeffer von Wallenstein, Haus Nr. 63 (5. Kind 3. Sohn).

Koch, Ernst (Obermühle). Johannes Ernst *3.4.1883; Eltern: Justus Carl u. Frau Anna Catharina, geb. Koch; Haus Nr. 37. Militärdienst nur einige Monate 1916/17, dann entlassen wegen Mühlenbetrieb.

Koch, Heinrich. Ein Johann Heinrich *5.5.1889 (Nr.7). Sohn von Ackermann Johannes Koch und Frau Gelasia, geb. Wiegand (Haus Nr. 21). Heiratet am 7.4.1912 Dora Bertha Luise Emilie Richter *5.8.1891 zu Grube Martenberg, Adorf, Krs. Waldeck); Eltern: Obersteiger Friedrich Richter und Frau Luise, geb. Emde (verstorben), daselbst. Pfr. Münch (1918): „Am 12. Mai ist hier bei Heinrich Koch ein kleines Mädchen angekommen.“ (Lotte, Mutter von Heinz und Rudi Gawrisch).

Koch, Karl (Obermühle, Haus Nr. 37) *12.4.1898; Eltern wie bei Ernst Koch.

Koch, Otto *16.5.1885; Eltern: Ackermann Conrad u. Frau Anna Martha, geb. Schmidt; Haus Nr. 8. Aus seiner Kriegschronik: „Verließ die Heimat am 26.4.1915...“ (Großvater von Edith und Helmut Koch).

Koch, Johannes (Hans) *15.7.1884 in Wabern; Eltern: der verstorbene Küfer Johannes Koch und dessen daselbst noch lebende Ehefrau Martha Elisabeth, geb. Lohr. oo 25.10.1913 mit Karoline Berta Weist, ehel. Tochter des Schmiedemeisters Ernst August Weist und dessen verstorbenen Ehefrau Christine, geb. Weider in Schwebda; geboren daselbst den 30.10.1885; wohnhaft in Schwebda. Tochter getauft im Jan. 1916…

Körber, Hans. Ein Johann Justus *7.1.1899; Eltern: Former Heinrich Körber und Frau Anna Maria, geb. Iber; Haus Nr. 60. Ein Landsturmmann H. Körber erhielt längeren Heimurlaub zur Feldbestelllung im April 1915 (welcher H?)

Körber, Heinrich I., einer der Heinrichs ist am 18.2.1876 geb., Eltern Ackermann Conrad u. Frau Martha Elisabeth Körber, geb. Freund; Haus Nr. 43.

Körber, Heinrich II.; wahrscheinlich der Heinrich Wilhelm *31.5.1870, denn Eltern werden mit Körber II bez. - Leineweber Johannes u. Frau Dorothea, geb. Rudolph, Haus Nr. 60.

Körber, Johannes. Vermutlich Johann Karl *11.3.1895 - vermutlich früh verstorben, danach ein weiterer Johann Karl *29.5.1898; Eltern: Schuhmacher (in 1898 als Schuhmachermeister genannt) Johannes Körber und Frau Katharina, geb. Christ (kathol.); Haus Nr. 69 („Eckerts“); im Jan. 1917 stationiert auf Truppenübungsplatz Ohrdruf/Thür. Pfr. Münch im Febr. 1918: „...ist von der Gemeinde für längere Zeit reklamiert, um „Schusters Rappen" wieder in Ordnung zu bringen.

Körber, Karl. Unklar, welcher der u. g. Kriegsteilnehmer ist (vermutlich der Ältere):
- Ein Johannes
Karl wird geb. am 21,12,1887 (Nr.29): Eltern: Eisenbahnarbeiter Johann Karl und Frau Dorothea, geb. Rudolph; Haus Nr. 60.
- Ein weiterer
Karl Johann Adam *18.10.1900; Eltern: Schuhmachermeister Johannes Körber und Frau Katharina, geb. Christ.

Kohl, K(C)onrad. Wahrscheinl. Konrad Karl *22.9.1875 zu Licherode; Eltern: Tagelöhner Valentin et ux. Anna Margarethe, geb. Dehnhardt, +16.2.1956 (Witwer von Anna Katharina, geb. Kehr; Haus Nr. 91. oo 10.10.1896 mit Anna Katharina Kehr, Tochter des Schäfers Johann Karl Kehr et ux. Anna Maria, geb. Schröder; *26.10.1877 zu Remsfeld. Urlaub im Dez.'15 (Pfr. Hochhuth: „...in der schmucken schwarzen Lederuniform der Kraftfahrer“).

Kohl, Heinrich (Sohn von Konrad). Jakob Heinrich *17.1.1899 (Nr. 2); Eltern: Dienstknecht Karl Konrad Kohl und Frau Katharina, geb. Kehr; Haus Nr. 31.

Kothe, August. Im Traureg. Remsfeld, S. 144 und im Heiratsreg. 1933, Nr. 6 gibt es einen August K. (Maurer) *10.12.1900; Eltern: Eisenbahner Georg Kothe et ux. Elise, geb. Schneider.

Kothe, Georg(e) *7.3.1891; Eltern: Dienstknecht (in d. Niedermühle) August Kothe und Frau Anna Elisabeth, geb. Flämming (vermutl. Flemming), eine Tochter Katharina Wilhelmine (1891, Nr. 9); Gefallen am 27.9.1915 (Sterberegister: "+27.9.1915 im Kampf fürs Vaterland"). Tochter getauft im Jan. 1916. Eintrag im Konf.reg. 1905 (Nr. 2; da allerdings die Geburtsdaten mit Lorenz Hellwig verwechselt - nach Taufregister 1891, Nr. 960+961: 7. bzw. 13. März):

Kothe, Heinrich. Johann Heinrich *26.3.1893 (Nr. 7); Eltern wie bei Georg (Haus Nr. 1, Niedermühle). Ansichtskarte mit s. Foto an Herrn Rottenführer Sauer, Relbehausen, am 10.3.1915 aus Eisenach (Stempel: Leipzig - Cassel)

Kothe, Konrad. Ein Johann Konrad *16.6.1896 (Nr. 20); Eltern: Dienstknecht August Kothe mit Frau Anna Elisabeth, geb. Flemming; Haus Nr. 74 (vorher Haus Nr. 1, Niedermühle).

Lauterbach, Heinrich *24.2.1900; Eltern: Schmiedemeister George Lauterbach und Frau Barbara, geb. Stiebeling, Haus Nr. 10. Der Familie Lauterbach wurde am 10. Juli ein prächtiger Kriegsjunge geboren.

Lepper, Johannes („Hans“): Ein Johannes in Reddingshausen, Haus Nr. 8 *15.10.1897, 9 Geschwister (Stand 1916); Eltern: Tagelöhner Wilhelm Lepper und Frau Anna Margaretha, geb. Karpenstein.

Lepper, Jakob. Schreibt am 4. Juli 1917 eine Feldpostkarte an Familie Groß, Remsfeld. Sonst nichts weiter gefunden.

Lorenz, Adolf. Gustav Friedrich Adolf August Wilhelm *16.11.1870 zu Berlin, wohnhaft in Königsberg. Beruf Schneidemüller. Eltern: Holzhändler Johannes Lorenz und Frau Wilhelmine Rosalie Rosamunde, geb. Kekow, beide verstorben, zuletzt wohnhaft in Berlin. Kriegsgetraut in Remsfeld am 27.11.1915 mit der Haushälterin Emma Minna Lenz *30.4.1877 zu Seyda, Krs. Schweinitz; Eltern: der verstorbene Malermeister Ernst Wilhelm Lenz, zuletzt wohnhaft in Seyda, und seiner Frau Johanna Luise, geb. Matthlier. Im Mai 1917 für das Hellwigsche Sägewerk reklamiert.

Mand, Christian. *18.2.1883 (Zwilling mit Karl Heinrich; 4. Kind, 3. Sohn +24.3.1885; Eltern: Heinrich August Mand, Schreiner, u. seine Ehefrau Wilhelmine Katharina, geb. Flemming, Haus Nr. 6.

Mand, Georg. Vermutl. George *30.8.1890; Eltern: Heinrich August Mand u. Frau Wilhelmine Catharina, geb. Flemming; Haus Nr. 6.

Mand, Georg *9.3.1900 in Remsfeld. Unklar, welcher der Kriegsteilnehmer ist.

Mand, Heinrich. Ein Conrad Heinrich wird am 20.12.1880 geb; Eltern: Ackermann Heinrich August Mand u. Frau Wilhelmine, geb. Flemming (Haus Nr. 6); ein Carl Heinrich *18.2.1883; 15 min. später wird der Zwilling George Christian geboren.

Mand, Johannes *9.11.1887; Mutter: Tagelöhnerin Martha Elisabeth Mand, unverheiratete Tochter des verstorbenen Musikus Justus Mand, Haus Nr. 17.Gefallen am 20.12.1918 (!). Heiratet am 9.11.1912 Katharina Anna Brand *22.12.1884. …schreibt am 25. Dez. 1916 aus Bukarest.

Mand, Justus *13.1.1883 (Nottaufe, Taufpatin Hebamme Rudolph), unehelicher Sohn der ledigen Tochter des verstorbenen Musikus Justus Mand und seiner nachgelassenen Witwe Anna Elisabeth, geb. Sahl; Haus Nr. 17. +2.12.1943 (Haus Nr. 104).

Martin, Heinrich. In keinem Remsfelder Register gefunden. Pfr. Münch im Nov. 1917: „Zur Beerdigung der Mutter waren die drei Söhne Heinrich, Karl und Otto aus dem Feld gekommen“.

Martin, Karl. Karl Georg Wilhelm *11.6.1885. Gefallen (gestorben im Lazarett in Hanau am 5.7.1918); Eltern: Gastwirt Adam Martin u. Frau Dorothea Elisabeth, geb. Koch, Haus Nr. 24. Am (8.) 9. November 1917 ist Karl Martin mit Anneliese Rosenkranz *1.2.1893, aus Wallenstein, Tochter des Landwirts Heinrich Rosenkranz (verstorben) und Frau Anna Katharina, geb. Rohde, Wallenstein, kriegsgetraut worden (Trauzeugen: Heinrich Ruhleder, Konrad Trieschmann - wahrsch. Ackermann, Haus Nr. 20).

Martin, Otto. Wahrscheinlich Johann Friedrich Otto *20.8.1889; Eltern: Gastwirt Adam Martin u. Frau Dorothea Elisabeth, geb. Koch (Haus Nr. 24). Okt.'16: „...schildert in einem Brief vom 28.10. die grundlosen Wege und den entsetzlichen Schmutz in Galizien.“ (aus: Heimatgrüße)…

Zeichenerklärung:
* ist Geburtsdatum, + ist Sterbedatum. oo Eheschließung.

Abkürzung:
et ux. (und Gattin – ux. für uxor/Gattin)

Kontakt:
Helmut Koch, Homberg/Remsfeld, Tel.: 05681/71393; Mail: hkoch49@t-online.de oder
Mona Rosenkranz, Gemeindeverwaltung Knüllwald, Tel.: 05681/9957-19, Mail: info@knuellwald.de

Die Bürger-Informationsbroschüre in der 11. Auflage

(10.09.2018)

Die Gemeinde Knüllwald erneuert die Bürger-Informationsbroschüre in der 11. Auflage und möchte bekannt geben, dass wir wie immer mit dem Verlag „mediaprint infoverlag gmbh“ kor­re­s­pon­die­ren.

Wie uns bekannt geworden ist, versuchen wieder Trittbrettfahrer oder Betrügerfirmen auch Abonnements im gemeindlichen Namen für Anzeigen in Bürgermagazinen zu werben bzw. zu verkaufen.

Für unsere Gemeinde ist Herr Jörg Sotzek für den Anzeigenverkauf tätig.

Sollten Sie jedoch in der Angelegenheit verunsichert sein, können Sie sich gern telefonisch bei Frau Rosenkranz unter der 05681 9957-19 absichern!

Zur Ausstellung "Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg" (11. November bis 25. November 2018)

(10.09.2018)

Fortsetzung:

Zur Ausstellung „Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg“ (11. – 25.11.2018)

Wie beschrieben, spielte die Kirche und die Pfarrer eine maßgebliche Rolle im Krieg. Durch sie wurde nicht nur das kirchliche Leben organisierten, sondern im Zusammenhang mit dem Krieg auch viele andere Dinge im Dorf, wie z. B. die Kriegssammlungen. Durch ihre Schulaufsicht bestimmte die Kirche auch die schulische Ausbildung der Kinder und im Konfirmandenunterricht die christliche Erziehung. Auch persönlich ging der Krieg die Pfarrer an, etwa durch Pflichtdienst im Lazarett, wie bei Pfr. Hochhuth (in Kassel), oder durch Militärdienst, wie bei Pfr. Münch. Letzterer meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst und war einer von nur drei Pfarrern in der Landeskirche, die aktiv Soldat an der Front waren. Durch Verwundung verlor er ein Auge, war dadurch nicht mehr „fronttauglich“ und kam so in seine erste zivile Pfarrstelle (in Remsfeld ab Mitte 1916). Viele 1914 in den Krieg ziehende Soldaten aus Remsfeld waren Konfirmanden von Pfr. Hochhuth. Fast wie das gesamte Kirchspiel war evangelisch (reformiert), es gab im Kirchspiel nur ganz wenige katholische Familien und Kriegsteilnehmer, außerdem einen aus einer jüdischen Familie (mit dem berühmten Namen Rothschild); diese werden von den (ev.) Pfarrern in ihren Berichten aber nicht erwähnt!

Neben den o. g. Aufgaben, hatte es sich die Kirche zur Pflicht gemacht, die vaterländische Begeisterung für den Krieg und die Opferbereitschaft der Menschen an der Front („Heldentod“) und in der Heimat zu fordern und zu fördern. Heute schwer vorstellbar, aber damals war es so, Kirche und Pfarrer schreckten selbst – nicht nur in Deutschland - vor dem Schüren von Hass nicht zurück, nur wenige – wie Hochhuth – hielten sich zurück. Als der Krieg immer länger dauerte, die Menschen immer mehr quälte und ein Ende nicht in Sicht war, forderten sie in Predigten, Texten und Verlautbarungen den Willen zum Durchhalten. Sie trugen so ihren Teil zur Verlängerung des Krieges bei - bis hin zur totalen Erschöpfung und dem bitteren Ende. Davon wird an anderer Stelle eingehender berichtet.

Nach und nach werden im Kirchspiel weitere Fotos, Dokumente etc. aus der Kriegszeit entdeckt, deshalb erneut die Bitte um ihre Nachforschungen zu Hause, bei Verwandten usw. sowie um ergänzende Informationen zu den Kriegsteilnehmern. Deren Liste wird hier wieder fortgesetzt, alphabetisch sortiert. Zum Kriegsschicksal der meisten Soldaten liegen uns – wie erwähnt - weitere Informationen vor, sie müssen hier aus Platzgründen zunächst weggelassen werden, kommen aber später in Vorträgen und in Ausstellung vor.

Remsfelder Kriegsteilnehmer (Fortsetzung Buchstaben D - H):

Eckhardt, Adam II. Ein Adam *8.12.1886; Eltern: Korbmacher Konrad Eckhardt und Frau Maria, geb. Eckhardt; Haus Nr. 47. oo 17.8.1912 mit Katharina Schwalm, *1.1.1896 zu Lützelwig, Tochter des Schneiders Heinrich Schwalm und Frau Elisabeth, geb. Stiebeling, Lützelwig.

Eckhardt, Karl. Ein Johann Karl *28.9.1895; Eltern: Eisenbahnarbeiter Johann Adam Eckhardt und Frau Martha Elisabeth, geb. Rode; Haus Nr. 73. Im Nov. '16 neu eingezogen. Am 22. März 1917 Karte aus franz. Gefangenschaft nach Hause geschrieben.

Faust, Friedrich. Friedrich Wilhelm Karl Konrad *21.10.1883 (2. Kind, 2. Sohn); Eltern: Karl Philipp Wilhelm Faust, zeitweiliger Schullehrer, und seiner Ehefrau Anna Maria, geb. Lingemann.

Fey, Wilhelm. *24.11.1886 in Verna, wohnhaft zu Remsfeld (1913); Eltern: Tagelöhner Ludwig Fey und Frau Anna Katharina, geb. Fenner, Homberg. Kriegsheirat mit der Dienstmagd Barbara Klippert, Remsfeld, *2.10.1880, Tochter des verstorbenen Dienstknechts Adam Klippert und Frau Barbara, geb. Pfeffer, Remsfeld. Am 27. Aug. 1916 wurde in der Kirche ein Söhnchen des Gefr. Fey, der gerade auf Urlaub war, getauft. Husar in Kassel; z. Gefr. bef. 1915.

Flemming, August. Heinrich August *8.11.1892, (Haus Nr. 4 ½ ; Eltern: siehe unter Justus F. A. F.. schreibt am 2. Sept. aus Lothringen. Im Juni 1918 schreibt Pfr. Münch: „...wird auf ein Gesuch von mir hin nicht mehr in vorderster Linie beschäftigt (…) August Flemming wird jetzt als Zeichner beim Bataillonsstab beschäftigt.“.

Flemming, Justus. Justus *4.10.1898 (Nr. 34); Eltern: Maurer George Flemming und Frau Martha Elisabeth, geb. Hellwig (jetzt Haus Nr.74. Gefallen am 30.3.1918 (lt. Ehrenmal). Eingezogen i. Dez. 1916 zum 1. Garde-Feld-Artl.-Reg. in Berlin; im Juni in Potsdam. "Ins Feld" im Juli 1917. Juli 1917: ...bei einer bayrischen Feldbahnbetriebsabteilung.

Gertenbach, Wilhelm. *27.8.1879 zu Remsfeld, Haus Nr. 16 (6. Kind, 2. Sohn; Taufpate: Ackermann Wilhelm Gertenbach, Cappel,); Eltern: Cyriakus G., Ackermann, und seine Ehefrau Katharina Elisabeth, geb. Wiegand. +4.2.1943 in Schellbach, Haus Nr. 3. 1. Komp. Inf.-Regiment von Lützow (1. Rhein.) Nr. 25 – Diensteintritt 18. Oktober 1901 als Ersatz-Rekrut, entlassen 1911. 1914-18 im Landwehr-Inf.-Reg. Nr. 83, Gefr.

Gessner, Heinrich. Johann Heinrich *22.10.1888 zu Wallenstein, Haus Nr. 27 ½; Eltern: Küfer Johann Georg G. und Ehefrau Barbara Elisabeth, geb. Kranz. Zuletzt wohnhaft in Wattenbach. oo 30.11.19.12 Anna Katharina Braun, Dienstmagd, Tochter des Tagelöhners (Niedermühle) Wilhelm Braun und seiner Ehefrau Barbara Elisabeth, geb. Hellwig, *4.10.1889 zu Remsfeld; wohnhaft und bedienstet zuletzt in Remsfeld. Reservist; im März 1915 zum Gefr. befördert.

Grenzebach, Jakob. *26.3.1875 (2. Sohn); Haus Nr. 24. Eltern: Ackermann Konrad Grenzebach und Frau Martha Elisabeth, geb. Wickmann aus Rengshausen. Stationiert in Langensalza (mit Wiegang, H. II, Körber, Zinn-Völk.), Kriegseintritt 18.8.14; an die Front nach NO. im Nov.1915.

Groß, Adam. Adam Heinrich *15.3.1897 +17.4.1920; Eltern: Ackermann Wilhelm Groß (*7.3.1863 +18.2.1942), Haus Nr. 13, und Frau Anna Katharina, geb. Lepper. Schon 1913 Soldat auf dem Truppenübungsplatz in Ohrdruf (Thür.). Kriegsfreiw. zum Train in Cassel (Aug. 1915). An die Front im N-O im Nov. 1915… Von ihm gibt es viele Ansichtskarten (Feldpost).

Gunkler, Heinrich. Georg Heinrich geb. am 28.10.1883 (Nr. 39); Eltern: Zimmermann Jakob Gunkler und Frau Barbara Elisabeth, geb. Simon (Siemon); Haus Nr. 51. 1/171 (vermutl. 1. Batl., Inf.-Reg. 171, Colmar i. E. (XV. Armeekorps). Vermisst seit 20.9.1914. Gefallen.

Gunkler, Jakob. *18.12.1895; Eltern: Zimmermann Jakob Gunkler u. Frau Barbara Elisabeth, geb. Siemon; Haus Nr. 54 ¾, +21.06.1954. Im Okt. 1916 Infanterie-Ersatz-Truppe in Beverloo (Belgien).

Hafermas, Adam. Wahrscheinlich der Adam Heinrich *7.12.1878 (damals: Haafermas); Eltern: Ortsdiener Konrad Hafermas u. dessen Ehefrau Christina Sophie, geb. Bachmann; Haus Nr. 5. Dienstknecht (1906 Arbeiter) Adam Heinrich H. und Frau Maria, geb. Hassenpflug. Wehrmann.

Hahn, August. August Heinrich geb. am 5.8.1882; Eltern: Ackermann Conrad Hahn u. Frau Maria Margaretha Elisabeth, geb. Bechstein. Eingezogen im März '16 eingez. z. Train i. Cassel; Juni 1916 Trainfahrer beim Res.-Feld-Laz. 52 im Westen.

Hartmann, Christian. Christian Wilhelm *15.2.1886 in Bringhausen (Waldeck, Umsiedlung wegen Bau der Edertalsperre), +10.10.1957 zu Remsfeld; Eltern: Landwirt (bzw. Köthner 1903) Christian Hartmann und Frau Luise, geb. Bender, +29.5.1912, oo 1888. Urlaub April 1916 (konnte Bruder Heinr. im Laz. Homb. besuchen.). Heirat am 26.7.1919 mit Elise Gertrude Wiegand (*23.5.1898, in Remsfeld), Tochter des Landwirts Johannes Wiegand und Frau Emilie Elisabeth, geb. Leidorf. April 1915: Pionier in Straßburg (evtl. Badisches Pionier-Batl. Nr. 14, Garnison Kehl a. Rh.).

Hartmann, Heinrich. Ein Heinrich Karl Wilhelm *29.7.1894 in Bringhausen, konfirm. am 4.4.1909; Eltern: siehe unter Christian und Wilhelm. +27.8.1962 ; Schellbacher Str. 3. 1922: Heirat mit Katharina Elisabeth Sahl; Eltern: Ackermann Wilhelm Sahl und Frau Anna Elisabeth, geb. Mosebach, Remsfeld, Haus Nr. 45. 1915 Kanonier; i. Okt. 1916 z. Gefr. bef. Im Febr.'18 mit dem E.K. ausgezeichnet.

Hartmann, Wilhelm. Zu Bringhausen wurde ein W. H., geb. am 14.4.1889, konfirmiert am 5.4.1903; Eltern: siehe unter Christian. Zum Gefr. bef. Anf. 1916.

Hellwig, Adam. Schreiner, *26.1.1893 zu Reddingshausen. Eltern: der verstorbene Tagelöhner Adam Hellwig und Frau Anna Katharina, geb. Kehr, Remsfeld. Heirat am 29.5.1915 mit der Näherin Elise Eckhardt, Remsfeld, *20.6.1893 in Remsfeld; Eltern: Bahnarbeiter Johann Adam Eckhardt und Frau Martha Elisabeth, geb. Rode, Remsfeld - alle wohnhaft in Remsfeld. Am 1. August zur Rekrutenausbildung eingezogen, als überzähl. wieder entlassen. 1. Sept. 1916: beim Inf.-Reg. 83 in Cassel eingekleidet worden. Im Nov. 1916 z. Armierungsbatl. Adam Hellwig und Johs. Wengst im Sept. 1917 zum Holzhauen reklamiert und aus dem Heeresdienst entlassen.

Hellwig, Karl Andreas *15.4.1885 in Remsfeld; Eltern: Justus Georg Hellwig, Schreiner, u. seine Ehefrau Anna Katharina, geb. Sauer, Haus-Nr. 62, 2. Kind 2. Sohn (Taufpate: Andreas Sauer, Maurer, des Kindes Großvater). Landwehrmann, am 21.9.1914 zum Gefreiten befördert.

Hellwig, Fritz. Bruder von C. Hellwig. Johann Friedrich ("Kööfmanns Fritz") *7.7.1900; Eltern: Kaufmann Johann Heinrich Karl Hellwig und Frau Sophie Barbara, geb. Rudolph; Haus Nr. 10 (früher Nr. 12?) Pfr. Münch: „Am 9. Juni 1918 erhielten 4 hiesige Landsturmpflichtige Stellungsbefehl: Justus Rode, Fritz Hellwig und unsere Briefträger Georg Mand und Karl Körber. Sie müssen sich am 25. bezw. 26. Juni in Cassel stellen.“ Im Juli 1918 dann „bei der Infanterie in Cassel.“

Hellwig, Heinrich. *28.9.1883; Eltern: Schreiner Justus George Hellwig und Frau Anna Catharina, geb. Sauer; Haus Nr. 62.Im März '16 zum Gefr. befördert.

Hellwig, Johannes. *17.3.1883; Eltern: Sattler Heinrich Wilhelm Hellwig u. Frau Maria, geb. Rudolph; Haus Nr 54 ½ (davor Nr. 12). Arbeiterkolonne in Westpreußen (Mai 1915), danach als Sattler zur Fliegerabteilung in Graudenz abkommandiert und im Oktober zum 1. Mal auf Urlaub.

Hellwig, (Johann) Karl (1). *21.12.1888 in Remsfeld +20.10.1972; Mutter: die unverheiratete Maria Freund, Haus Nr. 77; später verheiratet mit dem Tagelöhner Johann Adam Hellwig, Remsfeld. Es gibt noch einen älteren Johann Karl (2) *21.5.1873; Eltern: Tagelöhner Valentin Johannes und Frau Eva, geb. Schmidt, Rengshausen (2. Kind, 2. Sohn); wohnen zur Miete.
Zu 1.: Am 6.6.1914 Heirat mit Dienstmagd Katharina Richardt, *10.1.1886 in Schwarzenborn, Tochter des Tagelöhners Konrad Richard und seiner vor kurzem verstorbenen Ehefrau Anna Barbara, geb. Ziegler, Schwarzenborn. Jäger 1./11 (vermutlich Kurhess. Jägerbatl. Nr. 11).

Hellwig, Carl *8.9.1884 (als Johann Carl im Geburtsnebenreg. Nr. 17; richtig im Taufreg. Nr. 875, S. 176); Eltern: Johann Heinrich Carl Hellwig u. Frau Sophia Barbara, geb. Rudolph (Burghaun); Haus Nr. 10 (später 12). +19.4.1961, Hauptstr. 26. Maschinenbesitzer, kriegsgetraut als Johann Karl Hellwig oo 14.2.15 (standesamtl. am 13.2.1915 gemeinsam mit seinem Schwager, Förster F. Schöbitz) mit Maria Anna Völker, Tochter des verstorbenen Ackermanns Konrad Völker und seiner hinterlassenen Ehefrau Katharina Elisabeth, geb. Mittendorf, in 1. Ehe verheiratet gewesene u. verwitw. Fröhlich; geboren zu Frielendorf, Kr. Ziegenhain *24.9.1894. Wehrmann. Am 1. August zur Rekrutenausbildung eingezogen. Im Nov. 1916 im Zivil-Arbeiter-Batl. im Westen, danach dem Feldrekruten-Depot der 52. Inf.-Div. zugeteilt.

Hellwig, Lorenz. *7.3.1891; Eltern: Johann Adam Hellwig, Hirte, et ux. Maria, geb. Freund; Haus Nr. 77. Marine-Oberheizer; im Juli 1917 zum Maschinisten-Maat befördert.

Helmbrecht, Adam. Wahrsch. Adam H. aus Sachsenhausen, *26.6.1870 (Konf. Reg. Sachsenhausen/Ziegenhain); Eltern: Ackermann Konrad Helmbrecht et ux. Anna Katharina, geb. Ruckert(?). Inf.-Regiment 167, 8. Komp. (wie G. Kothe); Utffz. Gefallen 23.9.

Hochhuth, Hermann Wilhelm Heinrich, Pfr. *29.4.1871 in Eschwege. Sohn eines Klempnermeisters. et ux. Margarete Katharina Adele, geb. Junghans; Haus Nr. 42 (Pfarrhaus). 1. Kind (Sohn) Christoph Gustav Gerhard *16.8.1901 in Spangenberg; konfirmiert am 16.4.1916. Eine Tochter Margarete ("Gretchen") Emilie, Hedwig, Wilhelmine *3.8.1905; Tochter Theodore Helene Elisabeth Anna *22.7.1908. Am 1. Mai 1916 kriegsbeordert, als überzählig wieder zurückgestellt.

Hübenthal, Christoph (Christoph Adolf) *13.7.1893 zu Niddawitzhausen, Kr. Eschweg; Eltern: Konrad Friedrich H., Weichensteller, et ux. Elise, geb. Sandrock. Nichts Weiteres zu ihm gefunden.

Zeichenerklärung:
* ist Geburtsdatum, + ist Sterbedatum. oo Eheschließung.

Abkürzung:
et ux. (und Gattin – ux. für uxor/Gattin)

Kontakt:
Helmut Koch, Homberg/Remsfeld, Tel.: 05681/71393; Mail: hkoch49@t-online.de oder
Mona Rosenkranz, Gemeindeverwaltung Knüllwald, Tel.: 05681/9957-19, Mail: info@knuellwald.de

Zur Ausstellung "Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg" (11. November bis 25. November 2018)

(10.09.2018)

Zur Ausstellung „Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg“ (11. – 25.11.2018)

Im Kirchspiel Remsfeld waren während des Ersten Weltkrieges zwei Pfarrer tätig: Hermann, Wilhelm, Heinrich Hochhuth (1902 – 1916) und Franz, Hermann Münch (1916 – 1927), Leutnant der Reserve, die Vertretung während einiger Monate Vakanz hatte Lehrer Dörbecker. Zu den Aufgaben der Pfarrer gehörten monatliche Berichte aus den Dörfern des Kirchspiels und von den Soldaten im Krieg, sie wurden veröffentlicht in „Heimatgrüße aus dem Homberger Kreis“. Diese wichtige historische Quelle wurde im Zuge der Nachforschungen über unsere Region im Krieg von H. Koch entdeckt und ausgewertet. Daher kann heute eine Geschichte anhand von Geschichten und Informationen aus der damaligen Zeit erzählt werden. Besondere Ausschnitte daraus sollen in der geplanten Ausstellung präsentiert werden, zusammen mit den im vorigen Knüllwaldboten erwähnten Ausstellungsstücken.

Bei den alteingesessenen Familien im Kirchspiel sind sicher weitere Fotos, Dokumente und Gegenstände aus dieser Zeit zu finden, wie die bisherigen Entdeckungen zeigen. Bitte schauen sie alle einmal nach zu Hause, und wenn sie etwas entdeckt haben, würden wir uns über eine Nachricht freuen. Auch wenn sie nicht genau wissen, ob es aus dieser Zeit oder von Interesse ist, melden sie sich bitte trotzdem, wir versuchen das zu klären – besonders ansprechen möchten wir auch die Völkershainer, die aus Versehen im letzten Artikel nicht genannt wurden.

Wer Informationen zu den Kriegsteilnehmern ergänzen kann, ist herzlich darum gebeten (persönliche Daten wie Todestag, Heiratsdatum, Beruf, Wohnhaus-Nr., ggf. heutige Adresse usw.). Hier nun die Fortsetzung der Liste der Kriegsteilnehmer in alphabetischer Reihenfolge, ergänzt um einige Informationen zur Person, weitere zum Kriegsschicksal etc. folgen in Vorträgen und der Ausstellung.

Aus Remsfeld (heute: A – D):

Apel, Heinrich; (Johannes Heinrich) * 26.1.1889, +1972; Eltern: Eckhardt Apel und Frau Maria Elisabeth, geb. Ruhleder; Haus Nr. 55. Stellungsbefehl zum 20.11.15. Ersatz-Bat. des Fuß-Art.-Reg. Nr. 18 in Niederzwehren

Apel, Karl (Bruder von Heinrich). Ein Karl Kaspar *25.3.1883 (Nr. 20); Eltern: Ackermann Eckhardt Apel u. Frau Catharina Elisabeth, geb. Ruhleder, Haus Nr. 55

Arnold, F., Leutnant d. Res. (früher Lehrer in Schellbach)

Auel, Heinrich, Gefr. (lt. Kriegschronik). Eingezogen im April 1915. *25.3.1895 in Remsfeld; Eltern: Tagelöhner George Auel und dessen Ehefrau Anna Katharine, geb. Schröder. Heirat am 21.12.1918 mit Anna Katharina Körber *7.8.1896 in Remsfeld, ledige Tochter des Schuhmachers Johannes Körber und dessen Ehefrau Katharina, geb. Christ (?), Remsfeld. Zum Tod von Konrad Dilcher, Remsfeld schreibt Pfr. Hochhuth: "Sein Kamerad und Mitkonfirmand H. Auel, der Zeuge seines Heldentodes, hat den Seinen ausführliche Botschaft gesandt“. H. Auel wurde 1917 an der Ostfront schwer verwundet und starb kurz nach Kriegsende in einem Lazarett in der Heimat.

Barthel, Johann Konrad. Gefr., 2/XI. Artill.-Rgt.; oo Anna Elisabeth Trieschmann, *9.4.1896 zu Remsfeld, Haus Nr. 20. Eltern: Ackermann Conrad Trieschmann u. Frau Gertrude Elisabeth, geb. Gertenbach. Sie weilt 1914 in ihrem Elternhaus in Remsfeld, Haus Nr. 20, dort stirbt der gemeinsame Sohn Konrad Heinrich Barthel, *18.6.1914 zu Kassel, +3.9.1914

Becker, Wilhelm. Ers.-Pionierbatl. 11; Ökonomiehandwerker; *25.11.1891 zu Adelshausen, Kr. Melsungen, wohnhaft zu Hann. Münden; lediger Sohn des verstorbenen Schreiners Johann Lorenz Becker und seiner ebenfalls verstorbenen Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Franke. Kriegsgetraut oo 20.2.1915 mit der Dienstmagd Anna Gertrud Keitel (al. Keudel), *18.5.1891 zu Welferode, led. Tochter des Schmieds Heinrich Keitel (al. Keudel) und seiner Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Kraft

Borngrebe, Adam. Trompeter-Utffz. der Landwehr, *26.6.1879 zu Raboldshausen; Eltern: Ackermann Friedrich B. und seine Ehefrau Maria, geb. Peter. oo Martha Elisabeth Körber am 16.4.1904, Tochter des Eisenbahnarbeiters Johannes Körber und seiner verstorbenen Ehefrau Dorothea, geb. Rudolph; *16.10.1882 zu Remsfeld

Brand, Friedrich (Fritz). Heinrich Friedrich Wilhelm; Inf.-Reg. 371 und Feldscheinwerferzug 261; *10.9.1886. Aus dem Feld reklamiert im Febr.'17 bis April '17 (Arbeiten b. Henschel, Cassel);

Brand, Johannes; verm. geb. 29.5.1888; Eltern: Gastwirt Heinrich Brand u. Frau Anna Maria Brand, geb. Dörfler

Brand, Karl. Utffz. 8/168. Ein Karl Wilhelm *21.2.1890; Eltern: siehe Brand, Johannes

Braun, Heinrich. Gefr. Freiwillig bei der Artillerie in Cassel eingetreten im Okt. 1915, ab 1916 Gebirgskanonenbatterie in Fulda. *12.10.1897; Eltern: Dienstknecht Wilhelm Braun und Frau Barbara Elisabeth, geb. Hellwig; Haus Nr. 1 (Niedermühle)

Brenz, Adolf. Urlaub im April 1917; sonst nichts bekannt.

Deiss, Heinrich. Kriegsfreiwilliger Jäger im Kurhess. Jäger-Batl. Nr. 11, 4. Komp. *9.1.1895. Gefallen 22.12.1914; Eltern: Dienstknecht Johannes Karl Deiß und Frau Barbara Elisabeth, geb. Schuster; Haus Nr. 58. Es gibt noch einen Heinrich Deiß (Eisenbahnarbeiter) *4.2.1883 (Nr. 10); Eltern: Tagelöhner Heinrich Deiß und Frau Martha Elisabeth, geb. Kehr; Haus Nr. 63. Der Letztgenannte hat geheiratet am 2.12.1911 die Näherin Anna Katharina Eckhardt (*25.9.1890), Tochter des Eisenbahnarbeiters Johann Adam Eckhardt und Frau Martha Elisabeth, geb. Rode, Remsfeld, Haus Nr. 73.

Dilcher, Georg. Johann Georg *4.9.1899 Eltern dies. wie bei Heinrich… (Haus Nr. 39). Eingezogen im Juli 1917 zum Ers.-Batl. des Inf.-Reg. 93 in Berlin.

Dilcher, Georg(e). *16.3.1893, +13.10.1916. Eltern: Ackermann Konrad Dilcher und Frau Martha Elisabeth, geb. Vonhold; Haus Nr. 39. Gefallen 26.9.1916 Urlaub Juni 1916. Urlaub Aug.'17. Am Totensonntag den (25. November 1917) hielten wir in unserem Bergkirchlein die Gedächtnisfeier für Georg Dilcher, der seit dem 26. September 1916 als „vermißt" galt. (…) Die Gemeinde Remsfeld hat mit ihm das 9. Opfer gebracht. Musterung März '16. Am 2.5.16 eingez. als Musketier n. Friedberg. z. Ers.-Inf.-Reg. 250, danach Res.-Inf.-Reg. 254, 11. Komp.

Dilcher, Heinrich. *14.8.1891 (Nr. 16); Eltern: Ackermann Konrad Dilcher und Frau Martha Elisabeth, geb. Vonhold; Haus Nr. 39; oo am 17. August (1918) mit Katharina Röse, *5.1.1894, aus Rodemann, Tochter des Weißbinders Peter und Katharina Röse, geb. Schaumlöffel, kriegsgetraut. Musketier; z. Stab des 1. Batl, Inf.-Reg. 82; z. Gefr. bef. Mai 1916; im Febr.'17 in Ohrdruf (Thür.).

Dilcher, Konrad. Ein Johann Konrad Adam *27.8.1895 (Nr. 21); Taufpate Lehrer Georg Kothe, Schellbach, +19.8.1915; Eltern: Ackermann Johann Konrad Dilcher und Frau Martha Elisabeth, geb. Vonholdt (Haus Nr. 39). 19 J. Eingez. als Rekrut April 1915 (?), Inf.-Reg. 96, 10. Komp. Gefallen 19.8.1915

Dippel Heinrich (welcher?) Ein Heinrich Dippel *25.8.1874 (Taufreg. Nr. 690); Eltern: Maurer Georg Dippel und Frau Anna Elisabeth, geb. Flemming (Haus Nr. 70). Bruder v. Hrch. (?) im März 1916 … ein H. Dippel zum Train

Dippel, Hrch. (welcher?). Ein weiterer Heinrich Dippel *18.2.1895; Eltern: Maurer Georg Dippel und Frau Martha Elisabeth, geb. Pflüger; Haus Nr. 70 (ein Bruder des Vaters heißt ebenfalls Heinrich; Taufpate). Am 23. Okt. eingezogen als Kanonier beim Feld-Art.-Reg. 11. Kassel. 1916 von Cassel nach Frankfurt a. M. versetzt zur dortigen Flak-Ers.-Abtl.; im Jan.'17 von Frankfurt nach Gent zur Entfernungsmesserschule

Dippel, Konrad. Kriegsfreiw. mit 18 J., zur Art. Cassel im Juni 1915. Utffz. *13.12.1896; Eltern: wie bei Hrch.; Haus Nr. 70. Nach kurzem Aufenthalt in der Heimat zum Ersatz-Truppenteil nach Frankfurt weitergereist, wohin er sich hat versetzen lassen. Im Mai 1916 für tropenverwendungsfähig befunden (B.A.K.-Zug). geworden (auf die Dardanellen versetzt).

Discher, Georg. Gefallen wahrsch. am 26.9.1916.

Dörbecker, Heinrich. Gefr. *10.12.1896 zu Raboldshausen +30.6.1964 zu Bad Hersfeld; Bahnhofstr. 1; Eltern: siehe unten unter Konrad Dörbecker)

Dörbecker, Konrad. *12.12.1897. Kriegsfreiw. zum Train in Cassel im Aug. 1915. Gefreiter (Gefr.). Eltern: 1. Lehrer Johann Heinrich Dörbecker und dessen 2. Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Fröhlich; Haus Nr. 66

Döring, Justus. *25.12.1879; Eltern: Ackermann Konrad Karl Döring und Frau Elise, geb. Otto, Remsfeld, Haus Nr. 19. Heiratet am 3.11.1912 Friederike Apel *26.7.1886; Eltern: Ackermann Eckhardt Apel u. Frau Catharina Elisabeth, geb. Ruhleder; Haus Nr. 51. Im Nov. '16 neu eingezogen (dauernd garnisondienstfähig für die Heimat).

Döring, Konrad; am 30.4.1876 (Nr. 17) wird ein Conrad Karl geboren, Sohn des Ackermanns Conrad Karl u. Frau Elisa, geb. Otto, Haus Nr. 19; ist es dieser? Im Juli 1916 aus Serbien an die Front nach Reims und Verdun.

Kontakt:
Helmut Koch, Homberg/Remsfeld, Tel.: 05681/71393; Mail: hkoch49@t-online.de oder
Mona Rosenkranz, Gemeindeverwaltung Knüllwald, Tel.: 05681/9957-19, Mail: info@knuellwald.de

Zur Ausstellung "Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg" (11. November bis 25. November 2018)

(10.09.2018)

Zur Ausstellung „Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg“ (11. – 25.11.2018)

Im Kirchspiel Remsfeld waren während des Ersten Weltkrieges zwei Pfarrer tätig: Hermann, Wilhelm, Heinrich Hochhuth (1902 – 1916) und Franz, Hermann Münch (1916 – 1927), Leutnant der Reserve, die Vertretung während einiger Monate Vakanz hatte Lehrer Dörbecker. Zu den Aufgaben der Pfarrer gehörten monatliche Berichte aus den Dörfern des Kirchspiels und von den Soldaten im Krieg, sie wurden veröffentlicht in „Heimatgrüße aus dem Homberger Kreis“. Diese wichtige historische Quelle wurde im Zuge der Nachforschungen über unsere Region im Krieg von H. Koch entdeckt und ausgewertet. Daher kann heute eine Geschichte anhand von Geschichten und Informationen aus der damaligen Zeit erzählt werden. Besondere Ausschnitte daraus sollen in der geplanten Ausstellung präsentiert werden, zusammen mit den im vorigen Knüllwaldboten erwähnten Ausstellungsstücken.

Bei den alteingesessenen Familien im Kirchspiel sind sicher weitere Fotos, Dokumente und Gegenstände aus dieser Zeit zu finden, wie die bisherigen Entdeckungen zeigen. Bitte schauen sie alle einmal nach zu Hause, und wenn sie etwas entdeckt haben, würden wir uns über eine Nachricht freuen. Auch wenn sie nicht genau wissen, ob es aus dieser Zeit oder von Interesse ist, melden sie sich bitte trotzdem, wir versuchen das zu klären.

Wer Informationen zu den Kriegsteilnehmern ergänzen kann, ist herzlich darum gebeten (persönliche Daten wie Todestag, Heiratsdatum, Beruf, Wohnhaus-Nr., ggf. heutige Adresse usw.). Hier nun die Fortsetzung der Liste der Kriegsteilnehmer in alphabetischer Reihenfolge, ergänzt um einige Informationen zur Person, weitere zum Kriegsschicksal etc. in folgen in Vorträgen und der Ausstellung.

Aus Remsfeld (heute: A – D):

Apel, Heinrich; (Johannes Heinrich) * 26.1.1889, +1972; Eltern: Eckhardt Apel und Frau Maria Elisabeth, geb. Ruhleder; Haus Nr. 55. Stellungsbefehl zum 20.11.15. Ersatz-Bat. des Fuß-Art.-Reg. Nr. 18 in Niederzwehren

Apel, Karl (Bruder von Heinrich). Ein Karl Kaspar *25.3.1883 (Nr. 20); Eltern: Ackermann Eckhardt Apel u. Frau Catharina Elisabeth, geb. Ruhleder, Haus Nr. 55

Arnold, F., Leutnant d. Res. (früher Lehrer in Schellbach)

Auel, Heinrich, Gefr. (lt. Kriegschronik). Eingezogen im April 1915. *25.3.1895 in Remsfeld; Eltern: Tagelöhner George Auel und dessen Ehefrau Anna Katharine, geb. Schröder. Heirat am 21.12.1918 mit Anna Katharina Körber *7.8.1896 in Remsfeld, ledige Tochter des Schuhmachers Johannes Körber und dessen Ehefrau Katharina, geb. Christ (?), Remsfeld. Zum Tod von Konrad Dilcher, Remsfeld schreibt Pfr. Hochhuth: "Sein Kamerad und Mitkonfirmand H. Auel, der Zeuge seines Heldentodes, hat den Seinen ausführliche Botschaft gesandt“. H. Auel wurde 1917 an der Ostfront schwer verwundet und starb kurz nach Kriegsende in einem Lazarett in der Heimat.

Barthel, Johann Konrad. Gefr., 2/XI. Artill.-Rgt.; oo Anna Elisabeth Trieschmann, *9.4.1896 zu Remsfeld, Haus Nr. 20. Eltern: Ackermann Conrad Trieschmann u. Frau Gertrude Elisabeth, geb. Gertenbach. Sie weilt 1914 in ihrem Elternhaus in Remsfeld, Haus Nr. 20, dort stirbt der gemeinsame Sohn Konrad Heinrich Barthel, *18.6.1914 zu Kassel, +3.9.1914

Becker, Wilhelm. Ers.-Pionierbatl. 11; Ökonomiehandwerker; *25.11.1891 zu Adelshausen, Kr. Melsungen, wohnhaft zu Hann. Münden; lediger Sohn des verstorbenen Schreiners Johann Lorenz Becker und seiner ebenfalls verstorbenen Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Franke. Kriegsgetraut oo 20.2.1915 mit der Dienstmagd Anna Gertrud Keitel (al. Keudel), *18.5.1891 zu Welferode, led. Tochter des Schmieds Heinrich Keitel (al. Keudel) und seiner Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Kraft

Borngrebe, Adam. Trompeter-Utffz. der Landwehr, *26.6.1879 zu Raboldshausen; Eltern: Ackermann Friedrich B. und seine Ehefrau Maria, geb. Peter. oo Martha Elisabeth Körber am 16.4.1904, Tochter des Eisenbahnarbeiters Johannes Körber und seiner verstorbenen Ehefrau Dorothea, geb. Rudolph; *16.10.1882 zu Remsfeld

Brand, Friedrich (Fritz). Heinrich Friedrich Wilhelm; Inf.-Reg. 371 und Feldscheinwerferzug 261; *10.9.1886. Aus dem Feld reklamiert im Febr.'17 bis April '17 (Arbeiten b. Henschel, Cassel);

Brand, Johannes; verm. geb. 29.5.1888; Eltern: Gastwirt Heinrich Brand u. Frau Anna Maria Brand, geb. Dörfler

Brand, Karl. Utffz. 8/168. Ein Karl Wilhelm *21.2.1890; Eltern: siehe Brand, Johannes

Braun, Heinrich. Gefr. Freiwillig bei der Artillerie in Cassel eingetreten im Okt. 1915, ab 1916 Gebirgskanonenbatterie in Fulda. *12.10.1897; Eltern: Dienstknecht Wilhelm Braun und Frau Barbara Elisabeth, geb. Hellwig; Haus Nr. 1 (Niedermühle)

Brenz, Adolf. Urlaub im April 1917; sonst nichts bekannt.

Deiss, Heinrich. Kriegsfreiwilliger Jäger im Kurhess. Jäger-Batl. Nr. 11, 4. Komp. *9.1.1895. Gefallen 22.12.1914; Eltern: Dienstknecht Johannes Karl Deiß und Frau Barbara Elisabeth, geb. Schuster; Haus Nr. 58. Es gibt noch einen Heinrich Deiß (Eisenbahnarbeiter) *4.2.1883 (Nr. 10); Eltern: Tagelöhner Heinrich Deiß und Frau Martha Elisabeth, geb. Kehr; Haus Nr. 63. Der Letztgenannte hat geheiratet am 2.12.1911 die Näherin Anna Katharina Eckhardt (*25.9.1890), Tochter des Eisenbahnarbeiters Johann Adam Eckhardt und Frau Martha Elisabeth, geb. Rode, Remsfeld, Haus Nr. 73.

Dilcher, Georg. Johann Georg *4.9.1899 Eltern dies. wie bei Heinrich… (Haus Nr. 39). Eingezogen im Juli 1917 zum Ers.-Batl. des Inf.-Reg. 93 in Berlin.

Dilcher, Georg(e). *16.3.1893, +13.10.1916. Eltern: Ackermann Konrad Dilcher und Frau Martha Elisabeth, geb. Vonhold; Haus Nr. 39. Gefallen 26.9.1916 Urlaub Juni 1916. Urlaub Aug.'17. Am Totensonntag den (25. November 1917) hielten wir in unserem Bergkirchlein die Gedächtnisfeier für Georg Dilcher, der seit dem 26. September 1916 als „vermißt" galt. (…) Die Gemeinde Remsfeld hat mit ihm das 9. Opfer gebracht. Musterung März '16. Am 2.5.16 eingez. als Musketier n. Friedberg. z. Ers.-Inf.-Reg. 250, danach Res.-Inf.-Reg. 254, 11. Komp.

Dilcher, Heinrich. *14.8.1891 (Nr. 16); Eltern: Ackermann Konrad Dilcher und Frau Martha Elisabeth, geb. Vonhold; Haus Nr. 39; oo am 17. August (1918) mit Katharina Röse, *5.1.1894, aus Rodemann, Tochter des Weißbinders Peter und Katharina Röse, geb. Schaumlöffel, kriegsgetraut. Musketier; z. Stab des 1. Batl, Inf.-Reg. 82; z. Gefr. bef. Mai 1916; im Febr.'17 in Ohrdruf (Thür.).

Dilcher, Konrad. Ein Johann Konrad Adam *27.8.1895 (Nr. 21); Taufpate Lehrer Georg Kothe, Schellbach, +19.8.1915; Eltern: Ackermann Johann Konrad Dilcher und Frau Martha Elisabeth, geb. Vonholdt (Haus Nr. 39). 19 J. Eingez. als Rekrut April 1915 (?), Inf.-Reg. 96, 10. Komp. Gefallen 19.8.1915

Dippel Heinrich (welcher?) Ein Heinrich Dippel *25.8.1874 (Taufreg. Nr. 690); Eltern: Maurer Georg Dippel und Frau Anna Elisabeth, geb. Flemming (Haus Nr. 70). Bruder v. Hrch. (?) im März 1916 … ein H. Dippel zum Train

Dippel, Hrch. (welcher?). Ein weiterer Heinrich Dippel *18.2.1895; Eltern: Maurer Georg Dippel und Frau Martha Elisabeth, geb. Pflüger; Haus Nr. 70 (ein Bruder des Vaters heißt ebenfalls Heinrich; Taufpate). Am 23. Okt. eingezogen als Kanonier beim Feld-Art.-Reg. 11. Kassel. 1916 von Cassel nach Frankfurt a. M. versetzt zur dortigen Flak-Ers.-Abtl.; im Jan.'17 von Frankfurt nach Gent zur Entfernungsmesserschule

Dippel, Konrad. Kriegsfreiw. mit 18 J., zur Art. Cassel im Juni 1915. Utffz. *13.12.1896; Eltern: wie bei Hrch.; Haus Nr. 70. Nach kurzem Aufenthalt in der Heimat zum Ersatz-Truppenteil nach Frankfurt weitergereist, wohin er sich hat versetzen lassen. Im Mai 1916 für tropenverwendungsfähig befunden (B.A.K.-Zug). geworden (auf die Dardanellen versetzt).

Discher, Georg. Gefallen wahrsch. am 26.9.1916.

Dörbecker, Heinrich. Gefr. *10.12.1896 zu Raboldshausen +30.6.1964 zu Bad Hersfeld; Bahnhofstr. 1; Eltern: siehe unten unter Konrad Dörbecker)

Dörbecker, Konrad. *12.12.1897. Kriegsfreiw. zum Train in Cassel im Aug. 1915. Gefreiter (Gefr.). Eltern: 1. Lehrer Johann Heinrich Dörbecker und dessen 2. Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Fröhlich; Haus Nr. 66

Döring, Justus. *25.12.1879; Eltern: Ackermann Konrad Karl Döring und Frau Elise, geb. Otto, Remsfeld, Haus Nr. 19. Heiratet am 3.11.1912 Friederike Apel *26.7.1886; Eltern: Ackermann Eckhardt Apel u. Frau Catharina Elisabeth, geb. Ruhleder; Haus Nr. 51. Im Nov. '16 neu eingezogen (dauernd garnisondienstfähig für die Heimat).

Döring, Konrad; am 30.4.1876 (Nr. 17) wird ein Conrad Karl geboren, Sohn des Ackermanns Conrad Karl u. Frau Elisa, geb. Otto, Haus Nr. 19; ist es dieser? Im Juli 1916 aus Serbien an die Front nach Reims und Verdun.

Kontakt:
Helmut Koch, Homberg/Remsfeld, Tel.: 05681/71393; Mail: hkoch49@t-online.de oder
Mona Rosenkranz, Gemeindeverwaltung Knüllwald, Tel.: 05681/9957-19, Mail: info@knuellwald.de

Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg (Ausstellung geplant!)

(10.09.2018)

„Das Remsfelder Kirchspiel im 1. Weltkrieg“ – Ausstellung geplant

Das Ende des Ersten Weltkriegs jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal, die Folgen spüren wir bis heute. Eine Ausstellung zu diesem Thema von Remsfeld u. U. für Remsfeld u. U. soll - mit Begleitprogramm - vom 11. bis 25. November 2018 in der Alten Post stattfinden.

Aus den Dörfern des Kirchspiels mussten rd. 300 Soldaten in den Krieg, fast 40 sind gefallen, viele wurden verwundet, praktisch alle damaligen Familien waren und sind betroffen. Aufgrund von Quellenfunden und intensiver Forschung liegen zu allen Kriegsteilnehmern Daten und Informationen vor, manchmal ganze Geschichten. Über 230 Feldpostbriefe und –karten wurden gefunden und entziffert, außerdem Landkarten, Dokumente, Fotos, ein Tagebuch und Gegenstände aus der Kriegszeit, wie Orden, Ehrenzeichen, Ausrüstung, Geschirr, Bücher, gerahmte Kriegschroniken usw.

Auch über das Leben damals in unseren Dörfern und die Folgen des Krieges kann einiges präsentiert werden, z. B. über Trauer und Not, besondere Ereignisse, Fremde im Dorf, Kriegssammlungen, Schule u. v. m. Die Kirche spielte eine zentrale Rolle im Dorf und für den Krieg; z. B. haben die damaligen Pfarrer regelmäßig aus der Heimat und von den Soldaten an der Front berichtet. Diese u. a. Unterlagen liegen vor, anderes wurde noch bei den jetzigen Vorbereitungen in Archiven und Privathaushalten entdeckt, manches gibt es noch zu entdecken…

Deshalb die herzliche Bitte an alle Remsfelder, Reddingshäuser, Schellbacher, Welferöder und Relbehäuser, nochmal in alten Fotoalben, Kisten, Kästen, Dachböden usw. zu kramen. Die Suche lohnt sich, wie die bisherigen Arbeiten zeigen. Sogar Außergewöhnliches kam zutage und es zeigt sich hier, dass die Dörfer mehr als bisher gedacht zur allgemeinen Geschichtsschreibung beitragen können.

In loser Folge werden wir im Knüllwaldbote berichten und von heute an auch die Namen der Kriegsteilnehmer veröffentlichen; beginnend mit denen aus
Reddingshausen:

· Burckhardt, Adam Justus *28.1.1893; Eltern: Gastwirt Konrad Burckhardt u. Ehefrau Anna Elisabeth Maria, geb. Rauthe, Haus Nr. 3.

· Eckhardt, Friedrich - geb. 19.12.1888; Eltern: Ackermann Johannes Eckhardt u. Ehefrau Katharina, Haus Nr. 1 ½ .

· Hassenpflug, Heinrich *5.11.1889 in Spieskappel (Krs. Ziegenhain). Verheiratet.

· Hessler, Adam. *26.5.1893; Eltern wie bei Wilhelm, s. u. Ledig.

· Heßler, Wilhelm Adam *17.12.1891; Eltern: Ackermann Justus Adam Heßler u. Ehefrau Elisabeth, geb. Groß, Haus Nr. 17.

· Rudolph, Adam. Johannes Adam *4.4.1884 (S. 6); Eltern: Bürgermeister Ackermann Conrad Rudolph u. Ehefrau Anna Catharina, geb. Schmidt, Haus Nr.5. Verheiratet.

· Rudolph, Konrad. Karl Konrad *25.6.1896 (Nr. 21); Eltern: Johannes Justus Rudolph u. Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Burckhardt; Haus Nr. 5. Ledig.

· Schmidt, Karl; *15.3.1896; Eltern: Tagelöhner Heinrich Konrad Schmidt u. Ehefrau Anna Elisabeth, geb. Schmidt, Haus Nr. 8.

· Schneider, Wilhelm *17.2.1871 zu Reddingshausen. Verheiratet.

· Steinbrecher, Heinrich.

· Streckert, Justus. Konrad Justus *3.2.1898; Eltern: Maurer Konrad Streckert u. Frau Martha Elisabeth, geb. Döpfer; Haus Nr. 1 1/2. Ledig.

· Töpfer, Johannes *4.7.1878; Eltern: Tagelöhner Justus Töpfer u. Ehefrau Maria Töpfer, geb. Hotte; Haus Nr. 1. Gemeint sein könnte auch Johannes Conrad Töpfer *10.2.1883.

 

Weitere Informationen bei:
Helmut Koch, Homberg/Remsfeld, Tel.: 05681/71393; Mail:
hkoch49@t-online.de

Bodenrichtwert der Gemeinde Knüllwald

(05.06.2018)

Zum Download steht der aktuelle Stand (01.01.2018) zum Bodenrichtwert in der Gemeinde Knüllwald zur Verfügung!

[Download]

Härtebereiche Trinkwasser aus den gemeindlichen Trinkwasserversorgunsanlagen

(05.06.2018)

Nähere Auskünfte erhalten Sie über den Verband Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg unter der Rufnummer 05681 98890...

Elektroauto für die Gemeinde Knüllwald

(21.09.2017)

Elektrofahrzeug erweitert den Fuhrpark der Gemeinde Knüllwald

 

Gemeinnützige Gesellschaft Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten (EKM) fördert die Anschaffung eines neuen E-Autos

 

KNÜLLWALD. Die Gemeinde Knüllwald ist ab sofort elektrisch unterwegs. Heute nahm Bürgermeister Jörg Müller einen neuen Nissan Leaf Visia von Michael Manz vom Autohaus ASM in Bad Hersfeld in Empfang, der ab sofort den Fuhrpark der Gemeindeverwaltung verstärkt. Somit können Dienstfahrten zukünftig umwelt- und kostenschonend erledigt werden. Die Anschaffung des Fahrzeugs wurde durch Fördermittel der gemeinnützigen Gesellschaft Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten (EKM) ermöglicht. Das Elektrofahrzeug wird zukünftig überwiegend von Paul Pankratz vom Bauhof der Gemeinde genutzt.

 

„Die Mobilität und die Frage, wie Fahrzeuge künftig angetrieben werden, ist eines der aktuellsten Zukunftsthemen unserer Zeit“, sagte Thomas Keil, Leiter des EAM-Regionalzentrums Mitte. Bürgermeister Müller ergänzt: „Wir freuen uns darüber, dass wir mit Unterstützung der EKM nun einen kleinen Beitrag für eine saubere Fortbewegung in unserer Gemeinde leisten können.“ Die EAM ist bereits seit 2011 auf dem Gebiet der Elektromobilität aktiv. So setzt der kommunale Energieversorger im eigenen Fuhrpark seit mehreren Jahren E-Fahrzeuge ein und unterstützt den Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur.

 

Hintergrund EKM

Die Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH (EKM) ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes. Die Tochtergesellschaft der EAM unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen. Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen oder die Kommune können Förderanträge für bestimmte Projekte zum Klimaschutz an die EKM stellen. Diese prüft die Anträge und erteilt die Förderzusagen für Projekte. Die jährlich von der EAM-Tochtergesellschaft EnergieNetz Mitte zur Verfügung gestellten Fördermittel orientieren sich an der jeweiligen Einwohnerzahl der beteiligten Kommunen, in denen das Unternehmen das eigene Strom- und Erdgasnetz betreibt.

Präsentation Ergebnisse Wahl vom 24.09.2017

(15.09.2017)

Bekanntgabe von Ergebnissen anlässlich der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Knüllwald

 

 

Da wir viele Gäste erwarten, findet die Präsentation der Ergebnisse zu den o. g. beiden Wahlen am

 

Sonntag, den 24. September 2017 ab 18 Uhr
 im Bürgerhaus Remsfeld,
Lange Straße 19, Knüllwald-Remsfeld
(Saal)

 

statt. Dort werden die Ergebnisse im Saal auf der Leinwand gezeigt.

Wir bitten um Ihre Kenntnisnahme!

 

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Knüllwald
gez.
Jörg Müller, Bürgermeister

Gratulation Personalien

(03.07.2017)

Gratulation

Unsere Auszubildende Lea  S c h m i d t  aus dem Ortsteil Oberbeisheim hat am 19. Juni 2017 ihre Abschlussprüfung zur Verwaltungsfachangestellten erfolgreich bestanden.
Wir gratulieren Ihr dazu von Herzen!

Seit dem 20. Juni 2017 können wir Sie als neue Kollegin hier im Rathaus begrüßen und wünschen Ihr für Ihren Start ins Berufsleben alles Liebe und Gute!

 

Unser Verwaltungsfachwirt  Daniel A u e l  hat im Mai 2017 an einem Lehrgang zum Standesbeamten erfolgreich teilgenommen. Er wurde am 23. Juni 2017 zum Standesbeamten für die Gemeinde Knüllwald ernannt und ist nun in diesem Bereich tätig. Auch hierzu herzlichen Glückwunsch und alles Liebe und Gute!

 

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Knüllwald
gez.
Jörg Müller, Bürgermeister

 

Ankündigung Tennet von Geländebegehungen

(09.06.2017)
Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: TenneT_2007

Die TenneT TSO GmbH plant als verantwortlicher Übertragungsnetzbetreiber den Neubau der 380-kV-Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar. Die geplante Höchstspannungsleitung wird die Netzknotenpunkte Wahle in Niedersachsen und Mecklar in der Gemeinde Ludwigsau in Nordhessen miteinander verbinden. Die rund 230 Kilometer lange Verbindung erhöht die Übertragungskapazität für Windenergie in der Nord- Süd-Achse und wird in Zukunft die Versorgungssicherheit und Netzstabilität in Niedersachsen und Nordhessen gewährleisten.

 

Für die Umsetzungsplanung zur 380-kV-Leitung Wahle-Mecklar sind weitere verschiedene Arbeiten und Untersuchungen im Gelände erforderlich, u.a. für die Wegeplanung, Bodenkundliche und Ökologische Baubegleitung, Baugrundvoruntersuchung, artenschutzrechtliche Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen wie Besatzkontrollen, Baumhöhlen- und Horstbaumkontrollen, Markierung von Höhlenbäumen mit nicht dauerhafter forstüblicher Markierungsfarbe (als Buchstabe „H“). Hinzu kommen Kartierungen (d.h. die Erfassung u.a. von Vögel, Amphibien, Reptilien, Haselmäusen) für die Aktualisierung der Datengrundlagen, die der umweltfachlichen und technischen Planung zu Grunde liegen.

 

Weitere Informationen dazu bitte hier downloaden....

[Infoschreiben Tennet Geländebegehung]

Fahrt nach Dömsöd 13. - 17.07.2017

(13.03.2017)

Fahrt in die Partnergemeinde nach Dömsöd
zu den Dömsöder Tagen
13. Juli bis 17. Juli 2017

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Gemeinde Knüllwald möchte der Einladung von unseren Dömsöder Freunden folgen und plant eine Fahrt zu den Dömsöder Tagen in der Zeit von

Donnerstag, 13.07.2017 bis Montag, 17.07.2017.

Wer von Ihnen hat Interesse an dieser Fahrt teilzunehmen?
Wir werden an den Feierlichkeiten der Dömsöder Tage teilnehmen und auch interessante Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung besichtigen.

Die Unterbringung erfolgt bei Gastfamilien. Für die anfallenden Reisekosten (Bus) würden wir einen Unkostenbeitrag von ca. 150,00 € pro Person erbitten.

Interessierte melden sich bitte umgehend bei uns im Rathaus unter
(
05681-995719. Wir freuen uns über jeden der sich für das Land und die Menschen dort interessiert und diese kennenlernen möchte.

Diese Fahrt wird auch im kommenden Jahr Mitte Juli 2018 stattfinden. Es wäre schön, wenn vielleicht Jugendgruppen (Jugendfeuerwehr, Fussballfreunde oder andere Vereine) sich finden würden und die Partnerschaft mit Ihrer Teilnahme unterstützen könnte.

Wir sind gern bereit Ihnen dabei zu helfen!


Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Knüllwald
gez.
Jörg Müller, Bürgermeister

Schließung der Freibäder in der Gemeinde Knüllwald

(02.09.2016)

Ende der

Schwimmbadsaison    2016

 

Die Badesaison geht zu Ende und die Gemeinde Knüllwald möchte sich herzlichst für Ihren Besuch in unseren Schwimmbädern bedanken.

 

Die Freibäder in Niederbeisheim und Rengshausen sind seit
Sonntag, den 4. September 2016
geschlossen.

 

Der Gemeindevorstand

der Gemeinde Knüllwald

gez. Jörg Müller

- Bürgermeister -

Fahrt nach Dömsöd

(08.06.2016)

Die Fahrt nach Dömsöd/Ungarn findet vom 14.07. – 19.07.2016 statt.

 

Die Kosten für die Reise betragen pro Person 130,00 €.
 

Wer noch spontan Interesse hat an der Reise teilzunehmen kann sich bei uns im Rathaus anmelden. Die Firma Bonte fährt mit einem Reisebus die Teilnehmer nach Dömsöd.


Die Abfahrtszeiten des Busses an dem 14.07.2016 ist wie folgt:

um 20.00 Uhr in Niederbeisheim (Bushaltestelle Mertes)
um 20.05 Uhr in Oberbeisheim (Bushaltestelle Kirche)
um 20.10 Uhr in Remsfeld (Bushaltestelle VR Bank)


Die Heimreise findet am Dienstagmorgen, den 19.07.2016 um 9.00 Uhr
in Dömsöd statt.

 

 

Gemeinde Knüllwald
gez.
Jörg Müller, Bürgermeister

 

Umrüstung Straßenbleuchtung Gemeinde Knüllwald

(01.04.2016)

In der Gemeinde Knüllwald wird die Straßenbleuchtung umgerüstigt. Nähere Informationen finden Sie in der Datei, die Sie hier runterladen können.

 

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Knüllwald

[Straßenbeleuchtung]

Aufstellung Lärmaktionsplan Straßenverkehr

(01.04.2016)

In der Anlage finden Sie die Unterlagen zur Aufstellung des Lärmaktionsplanes Straßenverkehr...

[Lärmaktionsplan]

Arzt in Knüllwald gesucht ! ! !

(12.02.2013)

Die Gemeinde Knüllwald bangt um ihre Arztpraxen und möchte den befürchteten Ärztemangel in den Ortsteilen stoppen. In Knüllwald gibt es drei Hausärzte mit komplett eingerichteter Arztpraxis und alle drei sind kurz vor dem Ruhestand.
Bürgermeister Jörg Müller nimmt sich diesen Problemen an und sucht hiermit

Ä r z t e , die in der Gemeinde Knüllwald tätig werden möchten!

.........

[Download]


Veranstaltungen

28.09.​2018
19:30 Uhr
Gemeindefeuerwehrtag
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Knüllwald [mehr]
 
24.11.​2018
19:30 Uhr
Herbstfest TSV 05 Remsfeld
[mehr]
 
08.12.​2018
18:00 Uhr
Weihnachtsfeier
Weihnachtsfeier für Mitglieder und Freunde. [mehr]
 
09.12.​2018
Adventskonzert mit den Knüllwaldmusikanten
Adventskonzert mit den Knüllwaldmusikanten auf dem Campingplatz am Bauernhof. [mehr]
 
19.01.​2019
Winterwanderung der FF Rengshausen/Hausen
Winterwanderung der FF Rengshausen/Hausen nach Ellingshausen [mehr]
 
25.01.​2019
19:30 Uhr
Jahreshauptversammlung TSV 05 Remsfeld
[mehr]
 
26.01.​2019
19:00 Uhr
Jahreshauptversammlung
Jahreshauptversammlung [mehr]
 
02.02.​2019
19:30 Uhr
Jahreshauptversammlung der FFW Rengshausen/Hausen
Jahreshauptversammmlung der FFW Rengshausen/Hausen in der Osteria Da Bruno [mehr]
 
16.02.​2019 bis
17.02.​2019
19:30 Uhr
5. Aprés Ski Party Rengshausen
5. Veranstaltung, neue Location Ganz nach dem Motto: "Aber Scheiß drauf, Après Ski ist nur ... [mehr]
 
02.03.​2019
19:00 Uhr
6. Moonlight Basar Frühjahr/Sommer 2019
Frühjahr- und Sommerbasar in Rengshausen 6. Moonlightbasar im Bürgerhaus Rengshausen Schnäppchenjäger aufgepasst: Der 6. Moonlight-Basar in Rengshausen findet am Samstag, den 02.03.2019, von 19.00 bis 21.30 Uhr im Bürgerhaus / ... [mehr]