Gemeinde Knüllwald

Vorschaubild

Gemeinde Knüllwald

Die Gemeinde Knüllwald, malerisch gelegen an den beiden Flüssen Efze und Beise, ist mit 10.053 ha eine der größten Flächengemeinden in Hessen; im Schwalm-Eder-Kreis belegt sie diesen Spitzenplatz noch vor der Kreisstadt Homberg (Efze).

 

Einer der wirtschaftlichen Schwerpunkte ist der Tourismus. Wegen der Mittelgebirgslage und einem Waldanteil von über 60 % der Gemeindefläche ist der Erholungswert sehr hoch. Knüllwald liegt in der herrlichen Mittelgebirgslandschaft und zeichnet sich durch eine ruhige Lage, mildes Reizklima und einen ländlichen Charakter aus.

 

4.502 Einwohner (Hauptwohnsitz, Stand 31.12.2016) verteilen sich auf 16 Ortsteile, Appenfeld, Berndshausen, Ellingshausen, Hausen, Hergetsfeld, Lichtenhagen, Nausis, Nenterode, Niederbeisheim, Oberbeisheim, Reddingshausen, Remsfeld, Rengshausen, Schellbach, Völkershain und Wallenstein. In diesen kleingliedrigen Strukturen haben 9 Ortsteile weniger als 200 Einwohner.

 

Man findet hier Einrichtungen für Kultur, Freizeit und Erholung, Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser, Büchereien, Parkanlagen, Museen, markierte Wander- und Radwege, einen Waldlehrpfad, Campingplätze, drei Freibäder, mehrere Sportplätze, Kinderspielplätze, Tennisplätze und Minigolf. Es gibt Möglichkeiten zum Angeln, Reiten, Planwagen- und Kutschfahrten sowie Fahrten mit dem Freizeitexpress. Sehenswert ist der „Wildpark Knüll“, die „Burgruine Wallenstein“ sowie die einzige nordhessische Klamm, die „Lochbachklamm“.

 

Verkehrstechnisch ist Knüllwald sehr gut über die Bundesautobahn A 7, mit dem Anschluss Homberg (Efze) und die Bundesstraße 323 an das Fernwegenetz angeschlossen. Aufgrund der zentralen Lage mitten in Deutschland entwickeln sich an diesem Autobahnanschluss zwei Gewerbegebiete mit einer Gesamtfläche von 430.000 m².

 

 

Bildung der Großgemeinde

Die territoriale Neugliederung auf der Gemeindeebene hat auch in unserem Knüllbereich einen tief greifenden Wandel mit sich gebracht. Seit dem 01.01.1974 besteht nun die neue Großgemeinde Knüllwald mit ihren 16 Ortsteilen; damit hat die Gebietsreform in unserem Bereich ihren Abschluss gefunden.

 

Diese Entwicklung hat sich jedoch in der Zeit von 1971 bis 1973 stufenweise vollzogen und soll deshalb nachstehend kurz dargestellt werden:

 

Mit Wirkung vom 31.12.1971 haben sich die Gemeinden Appenfeld, Ellingshausen, Hergetsfeld, Oberbeisheim, Reddingshausen, Remsfeld, Schellbach, Völkershain und Wallenstein aufgrund des gemeinsamen Grenzänderungsvertrages vom 20.11.1971 auf freiwilliger Basis zur neuen Gemeinde Knüllwald zusammengeschlossen.

 

Mit Wirkung vom 31.12.1971 haben sich ebenfalls die Gemeinden Hausen, Lichtenhagen, Nausis, Nenterode und Rengshausen aufgrund des gemeinsamen Grenzänderungsvertrages vom 24.10.1971 auf freiwilliger Basis zur neuen Gemeinde Rengshausen zusammengeschlossen. Diese neue Gemeinde wurde durch Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hersfeld und Rotenburg vom 11.07.1971 in den Landkreis Fritzlar- Homberg eingegliedert.

 

Der Hessische Landtag hat durch Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain vom 28.09.1973 die Gemeinden Berndshausen, Niederbeisheim und Rengshausen der bereits bestehenden Großgemeinde Knüllwald mit Wirkung vom 01.01.1974 zugeordnet.

 

In den 45 Jahren Knüllwald sind die ehemals selbstständigen und unterschiedlichen Gemeinden bei aller Eigenständigkeit zusammengewachsen.

 

Nähere Informationen über die Gemeinde Knüllwald können Sie bei der Gemeindeverwaltung Knüllwald, Hauptstraße 7 in 34593 Knüllwald-Remsfeld, Tel.: 05681 9957-0, Fax: 05681 9957-26 einholen.

Hauptstr. 7
34593 Knüllwald

Telefon (05681) 99 57 0
Telefax (05681) 99 57 26

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.knuellwald.de


Fotoalben


Fotoalbum Fotos aus der Gemeinde Knüllwald
Fotos aus der Gemeinde Knüllwald
28.12.2010
 

Veranstaltungen

24.08.​2019
18:00 Uhr
2. Weinfest der Freiwilligen Feuerwehr Niederbeisheim
Zur Verkostung kommen Weine des Weinguts Walluf. Für das Leibliche Wohl ist gesorgt[mehr]
 
03.10.​2019
Herbstwanderung
Herbstwanderung vom 03.-06.10.2019
 
07.12.​2019
19:30 Uhr
Weihnachtsfeier
 

Aktuelle Meldungen

Sperrung der L 3153 ab 23. Juli 2019 zwischen den Ortsteilen Völkershain und Ellingshausen der Gemeinde Knüllwald

(19.07.2019)

L 3153; Landesstraße im Bereich der A 7-Brücke zwischen den Ortsteilen Völkershain und Ellingshausen der Gemeinde Knüllwald wird vom 23. Juli bis 03. August 2019 gesperrt

 

Im Zuge der grundhaften Erneuerung der Fahrbahndecke der Richtungsfahrbahn Süd der A 7 zwischen den Anschlussstellen Homberg-Efze und Bad Hersfeld-West wird auch das Brückenbauwerk zur Unterführung der Landesstraße 3153 bei Knüllwald-Völkershain durch einen Neubau ersetzt.

In diesem Zusammenhang soll nun die Landesstraße L 3153 im Bereich des Unterführungsbauwerks auf einer Länge von rd. 100 m grundhaft saniert werden. 

 

Aufgrund der auszuführenden Arbeiten und um die Arbeits- und Verkehrssicherheit während Bauarbeiten gewährleisten zu können, ist es erforderlich, die L 3153 bis voraussichtlich zum 3. August 2019 zu sperren.

 

Die Umleitung ist ausgeschildert und führt aus Richtung Völkershain über die L 3153 bis Remsfeld und weiter über die L 3465 bis Nenterode, weiter über die L 3254 bis Ersrode und von dort über die L 3253 und die L 3153 nach Ellingshausen und umgekehrt.

 

Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den notwendigen Bauarbeiten verbundenen verkehrlichen Einschränkungen.

 

Mehr Informationen über Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de und unter www.verkehrsservice.hessen.de

Foto zu Meldung: Sperrung der L 3153 ab 23. Juli 2019 zwischen den Ortsteilen Völkershain und Ellingshausen der Gemeinde Knüllwald

Ziegen und Riesen-Bärenklau? Wie passt das zusammen?

(27.06.2019)

Aber erstmal ein paar Info`s zu der Vielen noch unbekannten Pflanze.

 

Der Riesen-Bärenklau (lateinisch: Heracleum giganteum) oder auch Bärenkralle, Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler. Sie ist eine zwei- bis mehrjährige Pflanze. Ihre Blühzeit ist von Juli bis September. Ursprünglich stammt sie aus dem Kaukasus und ist in Europa und Nordamerika eine hier nicht heimische Pflanze. Er ist jedoch nicht mit dem Wiesen-Bärenklau zu verwechseln, der hier heimisch ist.   

                           

Wegen ihrer Größe und der großen weißen Dolde ist sie zwar schön anzusehen, aber auch giftig. Und da wo der Riesen-Bärenklau wächst, verdrängt er alle anderen Pflanzenarten.

Der Riesen-Bärenklau bildet Substanzen, die in Kombination mit Sonnenlicht oder auch stärkerem Lampenlicht phototoxisch wirken. Berührungen in Verbindung mit Tageslicht können bei Menschen und anderen Säugetieren zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen, die schwer heilen und wie Verbrennungen erscheinen.

 

Die Bekämpfung der Herkulesstaude ist langwierig und arbeitsintensiv. Hier kommen die Ziegen ins Spiel. Zur Bekämpfung gibt es viele Möglichkeiten, man kann Gift einsetzen, die Pflanzen ausgraben, die Flächen abfräsen oder die Beweidung mit Schafen oder Ziegen durchführen.

 

Die Gemeinde Knüllwald möchte hier neue Wege gehen und hat sich zusammen mit dem Regierungspräsidium Kassel für die Beweidung mit Ziegen vom Ziegenhof Ems-Aue aus Gudensberg entschieden. Diese Möglichkeit ist sehr naturschonend und führt sogar dazu, dass sich eine neue Pflanzenvielfalt ansiedeln kann. Eine nachhaltige Bekämpfung wird jedoch erst nach einem Zeitraum von 4 -5 Jahren erkennbar sein. Daher wird jährlich 2-mal eine Beweidung stattfinden.

 

In der vergangen Woche konnten die Anwohner einer Fläche im OT Remsfeld bereits den bunten Mix an verschiedenen Ziegenrassen bei der Beweidung der doch großen Ausbreitungsfläche beobachten. Ist diese Fläche erfolgreich von den Pflanzen befreit, werden die Ziegen nach Völkershain umziehen. Die Tiere werden auch dort täglich vom Besitzer kontrolliert und mit Wasser versorgt.

 

Haben Sie Fragen zu den Ziegen, oder sind sie vielleicht entwischt? Dann können Sie sich gern an Herrn Will vom Ziegenhof Ems-Aue wenden: Tel.: 0152-26135930 oder per E-Mail mw.martinwill@gmail.com;

 

oder auch gerne an den Ansprechpartner bei der Gemeinde Knüllwald, Frau Wagner 05681-9957-58, E-Mail: claudia.wagner@knüllwald.de

Foto zu Meldung: Ziegen und Riesen-Bärenklau?  Wie passt das zusammen?

Sprechzeiten des Bauaufsichtsamtes bei der Gemeindeverwaltung Knüllwald

(18.06.2019)

In den Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung Knüllwald, Hauptstraße 7,
34593 Knüllwald findet am

 

Freitag, den 28.06.2019
die Sprechzeit des Bauaufsichtsamtes nicht statt.

 

Der nächste Sprechzeittermin der Bauaufsicht ist

am Freitag, den 26.07.2019

 

Die Sprechzeit wird von Herrn Kendera vom Kreisausschuss des Schwalm-
Eder-Kreises wahrgenommen.

Wir bitten um Beachtung!

DER GEMEINDEVORSTAND
DER GEMEINDE KNÜLLWALD
gez. Jürgen Roth, Bürgermeister

Foto zu Meldung: Sprechzeiten des Bauaufsichtsamtes bei der Gemeindeverwaltung Knüllwald

Wichtige Meldung zur Informationsbroschüre!

(18.06.2019)

Die Gemeinde Knüllwald hat die Bürger-Informationsbroschüre in der 11. Auflage erneuert und möchte bekannt geben, dass wir wie immer mit dem Verlag „mediaprint infoverlag gmbh“ kor­re­s­pon­die­rten.  

 

Wie uns bekannt geworden ist, versuchen wieder Firmenverlage auch Abonnements im gemeindlichen Namen für Anzeigen in Bürgermagazinen zu werben bzw. zu verkaufen.

 

Der Anzeigenverkauf für die Bürger-Informationsbroschüre der Gemeinde Knüllwald ist seit Ende 2018 abgeschlossen. Die Broschüre ist ab sofort kostenlos im Rathaus und in weiteren ausgewählten öffentlichen Einrichtungen erhältlich.

 

Sollten Sie jedoch in der Angelegenheit verunsichert sein, können Sie sich gern telefonisch bei Mona Rosenkranz unter der 05681 9957-19 absichern!

Foto zu Meldung: Wichtige Meldung zur Informationsbroschüre!

Das neue Führungszeugnis

(02.04.2019)

Das neue Führungszeugnis

 

Sie möchten ein Führungszeugnis beantragen?

 

Alle wichtigen Informationen finden Sie unter www.bundesjustizamt.de oder beim Einwohnermeldeamt der Gemeinde Knüllwald.

[Download]

Foto zu Meldung: Das neue Führungszeugnis

Härtebereiche Trinkwasser aus den gemeindlichen Trinkwasserversorgungsanlagen

(02.04.2019)

Die Untersuchungen des Trinkwassers aus den gemeindlichen Versorgungsanlagen durch das Institut Umwelthygiene Marburg GmbH & Co. KG vom Februar 2019 hat folgendes Ergebnis erbracht:

 

siehe Download

[Download]

Foto zu Meldung: Härtebereiche Trinkwasser aus den gemeindlichen Trinkwasserversorgungsanlagen

Planfeststellung für den Um- und Ausbau der Tank- und Rastanlage Hasselberg (West)

(02.04.2019)

Planfeststellung für den Um- und Ausbau der Tank- und Rastanlage Hasselberg (West) im Zuge der Bundesautobahn A7 zwischen den Anschlussstellen Malsfeld und Homberg (Efze) bei Betr. - km 340,300 in der Gemarkung Berndhausen der Gemeinde Knüllwald im Schwalm-Eder-Kreis.

[Download]

Foto zu Meldung: Planfeststellung für den Um- und Ausbau der Tank- und Rastanlage Hasselberg (West)